Akademischer Abend

Vox Musica feiert sein 50-jähriges Bestehen

Mit einem Akademischen Abend feiert unser Chor am Samstag, 
8. Juni, sein 50-jähriges Bestehen. Alle Aktiven mit ihren Partnern und Partnerinnen, unsere fördernden Mitglieder, aber auch ehemalige Sängerinnen und Sänger von Vox Musica sind dazu herzlich in den Jakobsaal in Seligenstadt eingeladen! Wer teilnehmen will, sollte sich schnell anmelden: info@voxmusica.de 

Was erwartet Euch? Auf jeden Fall kein gewöhnliches „akademisches“ Programm. Wir lassen in Talks auf einem Sofa Gründungsmitglieder und andere prägende Figuren von Vox Musica erzählen, zeigen eine Fotoshow mit Impressionen aus 50 Jahren Geschichte des 1974 von Hubert Reuter gegründeten Reuter-Chores Seligenstadt, der später in Vox Musica umbenannt wurde. Es wird eine Festschrift übergeben. Und Ihr dürft Euch auf ein tolles musikalisches Rahmenprogramm mit Thomas Gabriel freuen.

Einlass ist im Jakobsaal ab 18 Uhr – dann starten wir mit einem Umtrunk und Fingerfood. Um 19 Uhr beginnt der „akademische“ Part.

Wir freuen uns darauf, mit Euch Erinnerungen zu teilen und zu feiern!
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Zwei Fässer!

Vox Musica gewinnt im Jubeljahr Bierspende

Ein Prosit! Vox Musica hat bei der Aktion „Bierspende“ von Glaabsbräu und Energieversorgung Offenbach (EVO) gewonnen. Unsere 1. Vorsitzende Sandra Rillox und Heribert Welzbacher (Beisitzer Musik) konnten jetzt den Gutschein für 100 Liter Glaabsbräu von Brauerei-Chef Robert Glaab (rechts) und dem EVO-Vorstandsvorsitzenden Christoph Meier (links) entgegennehmen.  Mit dabei war auch hr-Moderator Tobi Kämmerer.

Auch in diesem Jahr hatten Glaabsbräu und EVO wieder die Aktion „100 Liter Bier für 100 Vereine aus der Region“ ausgeschrieben. Dass wir von Vox Musica in unserem Jubiläumsjahr zum Zuge kommen, ist eine große Freude und weckt Erinnerungen an eine berauschende Chorerfahrung im Sudhaus der Glaabsbräu. 2017 konzertierten wir in der „Kathedrale der Braukunst“ mit unserem Programm „Just sing it“. Auch ganz nüchtern betrachtet war das ein Highlight der jüngeren Geschichte von Vox Musica.

EVO und Glaabsbräu gehören übrigens über die Bierspende hinaus zu den Förderern des Chorjubiläums „50 Jahre Vox Musica“, dessen Höhepunkt Ende September die Uraufführung der Chorsinfonie „Bilder unseres Lebens“ von Thomas Gabriel sein wird. Auch dafür ein herzliches Dankeschön! (tos)

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Vorstand bestätigt

Wahlen in gut besuchter Mitgliederversammlung

Kontinuität und Kreativität stehen bei Vox Musica auch im Jubiläumsjahr hoch im Kurs. In einer gut besuchten Versammlung bestätigten die Mitglieder des Seligenstädter Chores den Vorstand in geheimer Wahl. Für eine weitere Periode amtiert damit Sandra Rillox als geschäftsführende Frau an der Spitze des Vereins. Vorsitzender „Musik“ bleibt Martin Bergmann. Birgit Weyel fungiert auch künftig als Vorsitzende „Gesellschaft/Kultur“. 

Um die Finanzen des Vereins kümmern sich wie bisher Kassiererin Kerstin Güthoff und Peter Gmehling als Vize. Tobias Schwab übernimmt für die kommenden zwei Jahre wiederum die Schriftführung und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Als Beisitzerin „Gesellschaft/Kultur“ wurde Lisa Buck im Amt bestätigt. Beisitzer „Musik“ ist jetzt Heribert Welzbacher, da Jörg Schaefer nicht mehr zu Wahl angetreten war. Zu Revisoren wurden Andrea Wettig und Johannes Zimmermann bestimmt.

In ihren Berichten dankten Sandra Rillox und Martin Bergmann unter dem großen Beifall der Sängerinnen und Sänger Chorleiter Christoph Dombrowski, der den Chor schon über drei Jahrzehnte lang leitet, „manchmal antreibt, der uns Raum zum Weiterentwickeln schafft, immer einen Plan hat und auch stets ein guter Ratgeber ist“. 

Dass Vox Musica ein prosperierender Verein ist, zeigte die Bilanz von Kerstin Güthoff. So konnte der Chor im zurückliegenden Jahr fünf Aktive hinzugewinnen und zählt jetzt fast 80 Sängerinnen und Sänger. Auch finanziell steht Vox Musica gut da und startet mit einem ordentlichen Polster ins Jubiläumsjahr, wie Kassiererin Güthoff darlegte.

Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen soll am 28./29. September die Uraufführung des Werkes „Bilder unseres Lebens“ in St. Marien werden, das Vox Musica bei Thomas Gabriel (Text und Musik) in Auftrag gegeben hat. Die Komposition für Chor, symphonisches Orchester und Band greift globale und lokale Themen unserer Zeit auf – von Klimawandel und Rassismus über Frieden, Heimat und Gemeinschaft bis hin zur großen Tradition der Seligenstädter Fastnacht. Für das thematisch wie musikalisch herausfordernde Projekt wird Vox Musica vom „Kulturfonds Frankfurt RheinMain“ gefördert.

Das Jubiläum begeht Vox Musica aber auch mit einer Akademischen Feier am 8. Juni im Jakobsaal sowie einer Chor-Party am 6. Juli auf dem Seligenstädter Kolpinggelände, über die der Vorstand in der Versammlung vor 42 anwesenden Mitgliedern berichtete. Geplant sind auch eine Festschrift und eine Ausstellung zur Geschichte des Ensembles, das 1974 von Hubert Reuter als „Reuter-Chor Seligenstadt“ gegründet worden war.

Am Schluss der Mitgliederversammlung dankte Sandra Rillox dem langjährigen Vorstandmitglied Jörg Schaefer mit einer guten Flasche Wein für sein Engagement als Beisitzer Musik. Ein Präsent und Lob bekamen auch die in der Versammlung bestätigten Notenwartinnen Sandra Perfler und Katrin Leder für ihre umsichtige Arbeit sowie die Revisoren Andrea Wettig und Johannes Zimmermann. 

Mit seiner traditionellen Chor-Fastnacht war Vox Musica Anfang Februar bereits fulminant ins Jubiläumsjahr gestartet. Dabei brillierten Sopran, Alt, Tenor und Bass mit musikalisch-schauspielerischen Beiträgen auf hohem Niveau, die jüngste, aber auch weiter zurückliegende Chorereignisse persiflierten. Ein Thema war dabei die neue Proben-Sitzordnung, die die Männer in die erste Reihe rückte und für die Frauen „wie eine Mauer“ erscheinen lässt.

(tos / Fotos: Axel Hampe, Jörg Schaefer, Tobias Schwab)

 

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Hinter jedem Mann ...

Vox Musica feierte grandioses Fastnachts-Varieté

Fastnachtlich fulminant ist unser Chor ins Jubiläumsjahr gestartet. Unter dem Motto „Varieté Vox Musica“ setzten sich Sopran, Alt, Tenor und Bass großartig in Szene, brachten stimmlich und schauspielerisch ihre ganze Klasse auf die Bühne des Pfarrzentrums von St. Marien. Mit Anklängen an die 50-jährige Geschichte des Chores brillierten die Festdamen des Alts mit einer Revue, die Sandra Perfler (Akkordeon) und Sabine Oftring (Klavier) virtuos begleiteten. 

Der Sopran persiflierte – auch bühnenbildnerisch auf höchstem Niveau –  mit Daniela Hielscher am Klavier die neue, von Dirigent Christoph Dombrowski verordnete Choraufstellung mit den Männern in der ersten Reihe. (Aber hat das nicht seine Ordnung? Heißt es nicht: Hinter jedem großartigen Mann steht bzw. sitzt eine starke Frau. Anm. der Red.) Bass und Tenor fielen da aus einer Mischung von höchster Anerkennung und tiefstem Mitleid vor den Frauen geschlossen auf die Knie. 

Die Männer selbst feierten textversessen und textvergessen stimmgewaltig den „geilsten Chor der Welt“ zu den Melodien von „YMCA“ und „We are the champions“ mit herausfordernder Choreographie, wozu Peter Gmehling in die Tasten griff.

Stefan Brettinger kam mit einer gefeierten Solonummer als Psychiater auf die Bühne und forderte in Reminiszenz an seine bauchfreie Rolle als „Prinz von Byzanz“ im Musical "Eginhard und Imma" mehr Mut zur Peinlichkeit von den Sängerinnen und Sängern.

Eröffnet wurde die große Fastnachtsschau mit dem Empfang des Seligenstädter Prinzenpaares Nadja (eine Vox Musicanerin) und Peter Kilian I. samt Hofstaat, den Gerald Reichenbach wie auch den gesamten Abend souverän moderierte. Der Chor erwies den Tollitäten mit einer eigenen Version des Schlagers „Im Schatten des Doms“ seine Reverenz mit dem Refrain „Wir alle, wir leben im Bogen des Mains und Gott Jokus singt mit uns ein Halleluja, wir halten unsere Fahnen schwenkend hoch in den Wind und danken, dass wir alle Schlumber sind.“ 

Bis tief in die Nacht wurde dann noch im Saal von St. Marien zu Hits der vergangenen Jahrzehnte ausgelassen getanzt, als gäbe es kein Morgen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Erstens standen die Saubermacher- und Aufräumerinnen (das generische Feminium schließt hier und im Folgenden auch die Männer mit ein) am Samstag schon zeitig wieder auf der Matte. Und zweitens hat Vox Musica auch nach 50 Jahren noch immer eine großartige Zukunft.

Wie heißt es so treffend im Refrain eines Liedes, das der Alt anstimmte: „Unser Chor, der ist nicht nur für Fassenacht, unser Chor, den hat der liebe Gott gemacht. Unser Chor, ja, das muss wahre Liebe sein, mit diesem Chor bin ich niemals allein.“

Dank allen für diesen großartigen Abend: Lisa Buck und Birgit Weyel vom Vorstand für die Gesamtorganisation, Bettina Sattler für die kreativ gestalteten Fastnachtsorden, allen helfenden Händen und Ideengeberinnen für die Dekoration, den Texterinnen und Instrumentalistinnen, den Bühnenbildnerinnen, den Choreographinnen und den Köchinnen für das opulente Büfett. Und selbstverständlich der Pfarrgemeinde St. Marien, bei der wir zu Gast sein durften! (tos)

 

 

 

 

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Abschied von Simone

Vox Musica gestaltete Trauerfeier in der Basilika

In einer bewegenden Trauerfeier haben wir in der überfüllten Seligenstädter Basilika Simone Grefing gedacht, die am 15. Dezember 2023 im Alter von 56 Jahren verstorben ist. Simone gehörte viele Jahre Vox Musica an und hatte eine Zeit lang auch im Vorstand des Chores Verantwortung. 

Mit drei Liedern („The Lord bless you and keep you“, „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ und „Over the Rainbow“) durften wir den Gottesdienst begleiten. Dank gilt unserem Chorleiter Christoph Dombrowski und Thomas Gabriel, der uns am Keyboard begleitete.

Es ist vor allem auch Simones Lachen, das wir nicht vergessen werden, wie auch ihre Tatkraft, Kreativität und ihr Organisationstalent, die sie über Vox Musica hinaus auch in anderen Vereinen ihrer geliebten Heimatstadt Seligenstadt einsetzte.

Wir sind Simone dankbar für die gemeinsame Zeit mit vielen federleichten musikalischen Höhenflügen. In unseren Herzen bleibt Simone Teil der Chorgemeinschaft von Vox Musica!
(tos)

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Wir sind Prinzessin

Nadja führt die närrische Kampagne an

Prinz waren wir ja schon, damals mit Gerald (Reichenbach). Jetzt sind wir endlich auch Prinzessin! Vox Musica freut sich für und mit Nadja (Rausch), die mit Peter Kilian I. (Rühl) die Seligenstädter Fastnachtssaison 2024 anführt. 

Nadja ist seit 2018 Mitglied unseres Chores und hat schon große Partien gesungen. Wir erinnern uns an ihren berührenden Auftritt als „Maria“ im Oratorium „Gabriel – im Auftrag des Herrn“ 2019. 

Auch die neue Rolle steht ihr gut und wie wir Nadja kennen, wird sie darin mit großer närrischer Leidenschaft voll aufgehen. Im Kalender der Tollitäten dürfte der 9.02. als einer der Höhepunkte der Kampagne notiert sein. Dann feiert Vox Musica Fastnacht. Das wird ein Empfang!

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Varieté Vox Musica

Närrischer Start ins Jubiläumsjahr 2024

Herzliche Einladung zur Chor-Fastnacht
am Freitag, 09. Februar 2024, ab 19.11 Uhr,
im Pfarrzentrum von St. Marien!

50 Jahr‘ Vox Musica - 
groß‘ Theater, ist doch klar! 
Närrisch, komisch und verrückt,
die Geschichte uns beglückt!
In unserm Rund, das wird fein,
geben sich ein Stelldichein,
all jene, denen wir in Dekaden
eine große Bühne gaben.
 
Cats und Kater auf samt‘nen Pfoten,
Elisabeth im Reich der Toten,
mit Franz Joseph, dem Ungetreuen,
auch dessen Auftritt wird uns freuen.
 
Aus den Katakomben in Paris
beehrt das Varieté auch dies:
Das Phantom der Oper mit Christin‘
reißt uns zu Beifallsstürmen hin.
 
Eginhard und Imma kehren wieder
und mit ihnen große Lieder.
Selbst Paris und Helena stürmen durch das Rund.
Ein Superstar tut seine Botschaft kund: 
Jesus Christ, das rockt -
mit Judas, der’s am End‘ verbockt.
 
All diese Rollen könnt Ihr wählen,
und kostümiert noch mehr erzählen, 
was Vox Musica schon inszenierte
und damit grandios brillierte.

Anmeldungen für die Vox-Musica-Fastnacht am 09. Februar 2024 bitte bis zum 31.Januar an Birgit Weyel. Mitglieder von Vox Musica zahlen für den Abend 15 Euro, Gäste 20 Euro. 
 



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Ein gutes neues Jahr!

Vox Musica feiert ein großes Jubiläum

Vox Musica wünscht allen ein frohes und friedvolles 2024! Mit viel Musik und Gesang, die Hoffnung und Kraft geben können. 

Für uns als Chor ist es ein ganz besonderes Jahr. Vox Musica wird 50! Vor einem halben Jahrhundert gründete Hubert Reuter mit jungen Leuten in einem Seligenstädter Keller den Reuter-Chor, der später in Vox Musica umbenannt wurde. 

Dieses Jubiläum wollen wir gebührend feiern. Mit einem Akademischen Abend, einer Party und der Uraufführung des Werkes „Bilder unseres Lebens“ von Thomas Gabriel am 28./29. September. Ihr könnt euch auf ein besonderes musikalisches Ereignis mit rund 60 Sängerinnen und Sängern und großem Orchester unter der Gesamtleitung von Christoph Dombrowski freuen! (tos)

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Musik zum Advent

Vox Musica singt in der Seligenstädter Basilika

Vox Musica gestaltet am Samstag, 2. Dezember, das erste Programm in der Reihe "Musik zum Advent in der Basilika". Von 11.30 Uhr singen wir unter Leitung unseres Dirigenten Christoph Dombrowski geistliche Literatur - darunter die erhebende Adventskantate von Thomas Gabriel, bei der uns der Komponist selbst am Piano begleitet. Auch die Gemeinde darf einstimmen. Ein feines vorweihnachtliches Repertoire erwartet Euch - das passende Programm zur besinnlichen Einstimmung auf den Advent. Wir freuen uns auf Euch! (tos)


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Tour im Spessart

Gegen den Herbst- und Winterblues gibt es drei bewährte Mittel: Licht, Bewegung und Gesang. Insofern bietet Vox Musica ein komplettes Programm der Vorbeugung: regelmäßig mittwochs in den Chorproben - ab und an aber auch bei Wanderungen in der Region. Am Sonntag waren einige Sängerinnen und ein Sänger wieder auf den Beinen und durchstreiften den Vorspessart rund um Hösbach. 

Bewegung, Licht und Gesang setzen Endorphine, Serotonin und Melatonin frei - Hormone und Botenstoffe, die glücklich machen und die Widerstandskraft stärken. Die nächste Dosis gibt es schon kommenden Mittwoch! Ganz ohne Rezept und Überweisung. 

Organisiert hatte die Tour wieder Birgit Weyel, unsere Frau für den Geschäftsbereich Gesellschaft im Vorstand. Danke dafür! (tos)



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Tonale Explosionen

Vox Musica war auf Probenwochenende

Tage voller Energie und Leidenschaft liegen hinter uns. Das klingt ein bisschen verliebt? Soll es auch! Vox Musica war auf Probenwochenende. Ein Großteil der Sängerinnen und Sänger konnte es einrichten und war in Bad Soden-Salmünster dabei. Mit unserem wie stets super fokussierten Chorleiter Christoph Dombrowski haben wir intensiv gearbeitet - an den Programmen für unsere Auftritte beim Jubiläumskonzert der Turngemeinde (14.10.), in der Basilika (02.12.) und für unser eigenes Jubiläumsprojekt im September 2024. Große Musik dürft Ihr da erwarten!  Bei uns steigt jedenfalls die Vorfreude auf die Uraufführung der Auftragskomposition von Thomas Gabriel, die wir uns gerade Stück für Stück aneignen. Ein anspruchsvolles Werk voller tonaler "Explosionen".

Der Birkenhof in Bad Soden-Salmünster war für uns wieder ein ideales Probendomizil. Großer Dank an Birgit Weyel und Lisa Buck aus dem Vorstand für die perfekte Organisation! Und an unsere wie stets bestens sortierten Notenwartinnen Sandra Perfler und Katrin Leder, die immer alles greifbar haben.

Gefeiert haben wir in Bad Soden-Salmünster natürlich auch: eine Beziehung, die schon 30 Jahre währt und noch immer so fruchtbar ist wie am ersten Tag. Christoph Dombrowski steht bei uns tatsächlich schon drei Jahrzehnte lang am Pult und gibt den Ton an. Und er hört immer noch ALLES! Und wir hören auf ihn. (tos)
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Wir waren in Ferien

Vox Musica startet wieder mit den Proben

Drei Wochen lang haben wir mit den Proben pausiert - und uns stattdessen mittwochs in ausgewählten Freiluft-Restaurants in Seligenstadt und Umgebung zu Schmaus und Plausch getroffen, wie die Bilder zeigen. 

Am Mittwoch, 30. August, um 19.30 Uhr starten wir wieder mit den Proben. Schließlich steht unser nächster Aufrtitt schon unmittelbar bevor: Wer Vox Musica hören will, sollte am Sonntag, 2. September, von 11 Uhr an zum Kelterfest des Gesangvereins Germania 03 in den Prälaturgarten kommen!
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Danke, Männer!

Vox Musica auf Einladung im Palatium

Welch ein wunderbarer Abend im Palatium! Vox Musica und Reine Männersache begeisterten mit exquisitem Chorgesang unter freiem Sommerhimmel in Seligenstadt. Wir von Vox Musica sagen ein herzliches Dankeschön für die Einladung zum gemeinsamen Konzert. Vox Musica und Reine Männersache: "Eine neue Liebe ..."! Wer dabei war, weiß, wovon wir reden.

Dank auch an unseren Dirigenten Christoph Dombrowski, der uns wieder auf den Punkt top vorbereitet hat. Johannes Wallbaum war uns wie schon so oft ein großartiger Begleiter am Piano und ein Erlebnis für sich!

Großes Kompliment an unsere Solistinnen und Solisten Miriam Sprey, Moni Kemmerer, Ralf Albrecht, Martin Köhler, Martin Bergmann (Djembe) und Sandra Rillox (Moderation)!

Die stimmungsvollen bildlichen Impressionen hat wie stets unser Chorfotograf und -filmer Klaus Lagemann festgehalten. Auch dafür großer Dank! (tos)
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"Palatium on fire"

Gemeinsames Konzert mit "Reine Männersache"

"Palatium on fire" heißt es am Samstag, 3. Juni, an historischer Stätte. Und Vox Musica ist auf Einladung des befreundeten Chores "Reine Männersache" mit von der Partie. Im Gemäuer der ehemaligen Kaiserpfalz in Seligenstadt werden wir moderne, reizvoll arrangierte Songs zu Gehör bringen. 

Klar, dass es mit der Beteiligung von Vox Musica gar keine reine Männersache sein wird! Gemeinsam mit unserem Chorleiter Christoph Dombrowski freuen uns jedenfalls sehr auf das Open-Air-Konzert und fühlen uns geehrt, mitwirken zu dürfen.

Karten für die Vorstellungen um 17 und 20 Uhr gibt es im Vorverkauf bei Getränke Schnetzer (Zellhausen) und in der Tourist-Info (Seligenstadt) zum Preis von 15 Euro. An der Abendkasse kosten die Tickets 20 Euro. Rentner, Schüler und Besitzer einer Ehrenamtskarte erhalten jeweils zwei Euro Emäßigung.

Sollte es regnen, fndet eine Vorstellung um 20 Uhr im Bürgerhaus Zellhausen statt.

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Vox Musica auf Wachstumskurs

Chor blick auf erfolgreiches Jahr zurück / Mehrere Auftritte 2023 geplant

Seligenstadt. Auf ereignisreiche Monate hat Vox Musica in seiner Jahresversammlung zurückgeblickt. Mit zwei Konzerten unter dem Motto „Music never end’s“ war der Seligenstädter Chor unter Leitung von Christoph Dombrowski im Oktober nach der Corona-Pause auf die große Bühne zurückgekehrt und konnte in St. Marien das Publikum mit reizvoll arrangierten Pop- und Rocksongs begeistern. Darüber hinaus hatte der fast 60 Sängerinnen und Sänger zählende Chor mehrere kleinere Auftritte, die die geschäftsführende Vorsitzende Sandra Rillox und Musikvorstand Martin Bergmann in der Versammlung Revue passieren ließen. Darunter die Beteiligung an „Seligenstadt ganz chOhr“ im Rathausinnenhof.

Zuletzt huldigte Vox Musica im Riesen in drei Fastnachtsitzungen närrisch aufgelegt dem Seligenstädter Prinzenpaar - mit mitreißenden Melodien, die Peter Gmehling schlumberländisch betextet hatte. Auch die eigene Fastnachtsfeier des Chores unter dem Motto „Manege frei!“ war ein musikalisches Festspiel, mit gesanglichen und wortakrobatischen Kunststücken. „Was hier an Engagement, Freude und Gemeinschaft zusammengekommen ist, das ist genau das, was wir für unser großes Jubiläum 2024 brauchen“, sagte Bergmann auf die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen anspielend.

Doch zunächst stehen auch 2023 eine ganze Reihe von Chorereignissen an, auf die Bergmann und Birgit Weyel, im Vorstand die Frau fürs „Gesellschaftliche“, einen Ausblick gaben. So wird Vox Musica sich im Juni an einem Konzert des Chores „Reine Männersache“ beteiligen, im Oktober bei einer  Jubiläumskonzert der TGM Seligenstadt mit von der Partie sein und im Dezember in der Basilika eine Adventskantate zu Gehör bringen. Ein großes Probenwochenende steht im September an, um intensiv an der fürs eigene Jubiläum 2024 geplanten Uraufführung eines Werkes von Thomas Gabriel zu arbeiten.

Lediglich ein Revisor musste von der Jahresversammlung bestimmt werden – eine Aufgabe, die Johannes Zimmermann übernahm. Alle anderen Verantwortlichen sind für zwei Jahre gewählt und wurden nach dem Bericht von Kassenwartin Kerstin Güthoff mit erfreulichen Zahlen einstimmig entlastet. 

Für 40 Jahre Zugehörigkeit zu Vox Musica wurde anschließend Hilde Stadtmüller geehrt. Sandra Rillox dankte ihr mit einem Präsent für 40 Jahre Treue zum Verein. In den ersten drei Jahren ihrer  Mitgliedschaft war Hilde Stadtmüller aktive Sängerin, seither zählt sie zu den „passiven“ Unterstützern, die den Chor mittragen – und auf deren Unterstützung Vox Musica insbesondere auch im Jubiläumsjahr hofft. Was die Zahl der Mitglieder angeht, ist der Chor weiterhin auf Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr konnten vier neue Sängerinnen und Sänger gewonnen werden. (tos)

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Seit 40 Jahren dabei

Vox Musia ehrt Hilde Stadtmüller

Vox Musica hat etwas zu feiern: Hilde Stadtmüller (links) ist seit 40 Jahren Mitglied unseres Chores. Bei der Jahresversammlung mit anschließendem Heringsessen dankte ihr die Vorsitzende Sandra Rillox für die Treue zum Verein und überreichte ein Präsent. In den ersten drei Jahren ihrer Zugehörigkeit war Hilde Stadtmüller aktive Sängerin, seither zählt sie zu den „passiven“ Unterstützern, die den Chor mittragen. Im vergangenen Jahr konnte Vox Musica übrigens vier neue Aktive gewinnen, wie Vorstandsfrau Kerstin Güthoff (Finanzen) in der Jahresversammlung bilanzierte. (tos)

 

 

 



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"Manege frei!"

Vox Musica feiert Fastnacht 2023

Eine bunte Schar von Närrinnen und Narrhalesen bevölkerte die Manege zur Fastnachtsfeier von Vox Musica - und machte Zirkus mit Nummern auf gewohnt hohem gesanglichen und darstellerischen Niveau. Gerald Reichenbach, Direktor in der Manege, führte durchs fastnachtswilde Programm und konnte gleich zu Beginn das Seligenstädter Prinzenpaar Gunther I. und Veronika im Rund begrüßen, denen die bunte Chortruppe einen begeisterten Empfang bereitete. 

Mit Melodien der Comedian Harmonists, die Peter Gmehling närrisch betextet hatte und am Klavier begleitete, erwies der Chor den Tollitäten des Schlumberlandes seine Reverenz.   
 
Ein Tusch und Dank allen, die vor und hinterm "Vorhang" organisiert und kreativ improvisiert hatten, um das Ambiente zu schaffen und ein bühnenreifes Programm zu stemmen: Lisa Buck und Birgit Weyel für die Gesamtleitung, Moni Kemmerer, Bettina Sattler und Heribert Welzbacher für die Dekoration, Martin Bergmann für die Musik und Gerald Reichenbach für die Moderation.
 
Und dann natürlich allen, die sich ohne Netz und doppelten Boden ins Rampenlicht wagten, mit gesanglichen und tänzerischen Einlagen oder Wortakrobatik glänzten. Zirkus bei Vox Musica - einfach nur schöööön. (tos)
 
 

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Neujahrsempfang

Zu einem Neujahrsempfang versammelten sich Sängerinnen und Sänger von Vox Musica am Mittwoch, 18. Januar 2023, im Vereinsheim in Seligenstadt. Die Vorsitzende Sandra Rillox konnte dazu zahlreiche aktive Mitglieder begrüßen, die mit einem Glas Sekt auf das noch junge 2023 anstießen.

Nach der mit großer Begeisterung gesungenen Prinzenpaarhuldigung bei allen drei Fastnachtssitzungen des Heimatbundes im Riesen nimmt der Chor nun schon Anlauf zum großen Jubiläum von Vox Musica 2024. Der Verein wird dann 50 Jahre alt und will das auch mit der Uraufführung eines symphonisch-chorischen Werkes feiern, das Vox Musica beim Komponisten Thomas Gabriel in Auftrag gegeben hat. 

Beim Neujahrsempfang gab Thomas Gabriel interessierten Sängerinnen und Sängern erneut Einblick in seine Kompositionswerkstatt und präsentierte erste Vertonungen seiner musikalischen Bilder, die sich mit  globalen und lokalen Themen unserer Zeit befassen.

Dabei gab es "Szenenapplaus", aber im Anschluss auch eine offene Aussprache mit Fragen an den Komponisten, unter anderem auch zum Charakter des Gesamtwerkes, das noch im Werden begriffen ist. (tos)  





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Prinzenhuldigung

Vox Musica auf der Heimatbundbühne

"Uih wie schee!" Es war uns eine große Ehre, als Clowns das Seligenstädter Prinzenpaar der Kampagne 2023 beim Einzug in den närrischen "Riesen" zu begleiten und Prinzessin Veronika und Prinz Gunther I. auf der Bühne musikalisch zu huldigen.

Schlumberland lag den Tollitäten sofort zu Füßen - und auch ein bisschen uns! Vox Musica brachte den Saal mit zwei Songs ("Cheek to cheek" und "Hlohonolofatsa"), von Peter Gmehling und Gerald Reichenbach auf hohem närrischen Niveau umgetextet, schon nach den ersten Takten in fastnachtliche Wallung. 

Großer Dank unserem Chorleiter am Klavier, Christoph Dombrowski, und an der Djembe Martin Bergmann. Und natürlich den Solistinnen und Solisten Lisa Buck, Sandra Rillox, Connie Hallmann, Ralf Albrecht und Jörg Schaefer! 

Die beiden tollen Fotos von unserem Auftritt hat uns Thomas Letschert zu Verfügung gestellt - auch dafür Dank und ein dreifaches ... (tos)
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Unser Noten-Team

Von A wie "Alexander‘s Ragtime Band"  bis Y wie "You’re a song to me" - der Notenfundus von Vox Musica lässt kaum einen Buchstaben des Alphabets aus - und füllt eine ganze Menge Regale. Das alles will gut geordnet und gepflegt werden. 

Und muss vor allen Dingen mittwochs bereitliegen, wenn es ans Proben geht und Sängerinnen und Sänger noch kurzfristig versorgt werden müssen. Eine ganze Menge Arbeit! 

Dafür haben wir bei Vox Musica jetzt ein neues Team: Mit Gabi Jilg (links im Bild), die schon Erfahrung mit dem Notenmanagement hat, kümmern sich jetzt Sandra Perfler (Mitte) und Katrin Leder (rechts) um den großen Fundus. Und sie gehen den Job mit Verve und System an! 

Die Frauen machen wieder mal die Arbeit, werdet Ihr jetzt denken. Stimmt! Aber zuvor waren die Noten bei uns auch lange in Männerhand. Auch Thomas Klostermann und Christof Pleier hatten das wunderbar im Griff. Zwischenzeitlich war auch  Claudia Bahlmann engagiert in der Verantwortung. 

Männer oder Frauen - "It don’t mean a thing", um es mit einem Liedtitel zu sagen, der ebenfalls zu unserem Repertoire gehört.  Wir freuen uns jedenfalls über das große Engagement!  (tos)



 
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"Music never ends"

 „Music never ends“ –  unter diesem Motto stand unser Konzert im Oktober 2022 in der Pfarrkirche St. Marien in Seligenstadt. In zwei Aufführungen begeisterten wir mehr als 500 Gäste mit reizvoll arrangierten Pop- und Rocksongs. Am Klavier virtuos  einmal mehr von Johannes Wallbaum begleitet, der mit seinen Improvisationen brillierte.

Ganz bewusst hatten Dirigent Christoph Dombrowski und Musikvorstand Martin Bergmann mit der Literaturauswahl einen Kontrapunkt zu den „klassischen“ und geistlichen Programmen der vergangenen Jahre gesetzt.

Der musikalische Spannungsbogen reicht von einfachen Lovesongs wie „Cheek to Cheek“ (Irving Berlin) und „You’re a song to me“ (Markus Detterbeck) bis hin zu Stücken mit sozial-kritischer Botschaft wie „Man in the Mirror“ (Michael Jackson), „Human“ (Rag'n'Bone Man), „Viva la vida“ (Coldplay) und „Hymn of Freedom“ (Oscar Peterson).

Das Motto "Music never ends" stammt aus dem Song „How do you keep the music playing“ von Michel Legrand und wurde angesichts der zahlreichen aktuellen Krisen gewählt. Denn auch in  Kriegen und Katastrophen halten Menschen an Liedern und Melodien fest. Musik, das ist die Erfahrung aus Jahrhunderten,  vermag auch in den aussichtslosesten Situationen Halt und Trost zu geben. (tos)



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"Gabriel - im Auftrag des Herrn"

Gabriel macht den Gabriel, kalauert Seligenstadt seit Monaten, am Wochenende wurde es ernst: In der Kirche St. Marien erlebte das Oratorium „Gabriel – Im Auftrag des Herrn“ seine drei ersten Aufführungen.

Seligenstadt - Am Ende feierte das Publikum den in der Einhardstadt heimisch gewordenen Komponisten Thomas Gabriel stehend. Für die Hauptakteure vom Chor Vox Musica sagt Tobias Schwab eingangs: „Es ist uns eine große Freude, mit dir zu arbeiten, dein neues Werk uraufführen zu dürfen.“ Der Ort sei alternativlos. „Mag auch der Engel Gabriel auf dem Basilikaturm thronen – Mariä Verkündigung ist hier, in der Kirche, die den Namen trägt.“ Dank geht an Pfarrer Holger Allmenröder.

Einführend ein Werkstattgespräch mit dem Urheber von Text und Musik. Wie er zu seinem eigenen Klang komme? „Ich arbeite gern mit vielen Farben“, erläutert Gabriel. Daher die Verwendung von Harfe, Vibrafon oder Akkordeon, die sogleich Tonbeispiele liefern. Gefordert sind auch die Zuhörer. „Aber fürchtet euch nicht“, spricht Schwab und probt mit der Gemeinde allseits bekannte Weisen zum Zwecke späteren Einstimmens.

Die eingängige Musik verlockt ohnehin zum Mitsummen. In seinem Auftragswerk für Vox Musica kreiert Gabriel seine typische Mischung dramatischer und ruhigerer Passagen für großen gemischten Chor, eingeleitet mit eingängigen Vorspielen von kleinem Orchester und Band, verbunden durch gesungene Dialoge von Solisten, aus eigenen Reihen doppelt besetzt. Geschickt verschmilzt Gabriel das mit Weihnachtsliedern („Es kommt ein Schiff, geladen“), Popsongs („Another Day In Paradise“), Filmmusik („Somewhere Over The Rainbow“) und Eigenzitat („Gott hat mir längst einen Engel gesandt“).
 
Inhaltlich geht es durch alttestamentarisches Chaos zu neutestamentarischer Erlösung. Anfang und Ende bildet die Verkündung Gabriels (Dominique Garcia Marschall/Marcus Bayer) an Maria (Carina Obermeier/Nadja Rausch), dass sie Gottes Sohn gebären werde, erzählerisch assistiert vom Evangelisten (Ralf Albrecht/Thomas Millitzer). Auf ihre Frage, ob es nicht „Klügere, Reichere, Bedeutendere“ gebe als sie, holt er weit aus. Und bringt ihr bei, dass sie Gottes letzter Versuch sei, die Menschen zu retten, die immer wieder in die Irre liefen.

Als Belege dienen die Geschichten von Noah, der Sintflut und der Arche; vom gerechten Lot (Martin Köhler/Tobias Schwab) und den Sündenpfuhlen Sodom und Gomorrha, über deren Schicksal Abraham (Peter Gmehling/Ralf Albrecht) mit Gott (Gerald Reichenbach/Jörg Schaefer) feilscht; vom frommen Daniel (Thomas Millitzer/Thomas Klostermann) und von der als unfruchtbar geltenden Elisabeth (Lisa Buck/Andrea Wettig), die Johannes den Täufer zur Welt bringt.

Beeindruckend, wie Dirigent Christoph Dombrowski die Masse der Mitwirkenden im Griff hat. Mal fordernd, mal federnd bewahrt er den Überblick, schafft mit Hilfe von Tonmeister Christoph Albrecht annähernd ein Gleichgewicht zwischen engelsgleichem Sopran und Alt, grundierendem Tenor und Bass, trotz Frauenüberhang. Mitgestaltende Begleitung besorgen Frank Willi Schmidt (Bass), Simon Zimbardo (Schlagzeug), Sylvia Demgenski (Violoncello), Alexandra Cygan (Violine), Elias Fenchel (Vibrafon), Tina Craß (Oboe, Englischhorn), Sven Garrecht (Saxofon, Klarinette), Petra Kraus-Hartmann (Akkordeon), Samira Memarzadeh (Harfe) sowie Thomas Gabriel selbst am Keyboard. Unter zwei Zugaben geht da nichts!

(aus Offenbach-Post / Von Markus Terharn / 30.12.2019)

 

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"Just sing it"

Mehrfach wurde die fürs Bierbrauen nötige Betriebstemperatur im Sudhaus der Glaabsbräu am vergangenen Wochenende heftig überschritten. Dies nicht als Folge eines Stör-, sondern vielmehr eines konzertanten Glücksfalls. Bei drei Aufführungen heizte der Seligenstädter Chor Vox Musica den Zuhörern im sonst leicht unterkühlten Produktionsgebäude ein. Und lieferte den Beweis, dass Bier und Gesang sich durchaus kultiviert begegnen können.

Flankiert von Braukesseln präsentierten die rund 50 Sängerinnen und Sänger unter der emphatischen Leitung von Christoph Dombrowski ihr neues Programm mit Rock-, Pop- und jazzigen Arrangements sowie Folksongs und Gospels. Das Konzert-Motto „Just sing it“, angelehnt an den Eröffnungstitel von Carsten Gerlitz, konnte dabei leicht auf die falsche Spur führen. Denn einfach (mal) zu singen waren die Stücke keineswegs.

Vox Musica begeisterte mit Liedern voller rhythmischer Spannung, reizvoller Tonmodulationen und sphärischer Klänge. Zu den Höhepunkten des Programms zählten dabei ohne Zweifel drei Werke des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds. Dessen Stück „Stars“, bei dem die Sängerinnen und Sänger auch 50 mit Wasser gefüllte Gläser zum Klingen brachten, sorgte für einen der erhabensten Konzertmomente. Die Kathedrale der heimischen Braukunst erwies sich dabei als einzigartiger Klangraum, wie geschaffen für Ešenvalds himmlische Tonkunst.

Das Publikum feierte aber auch die Interpretationen anspruchsvoll arrangierter Populärmusik, etwa John Miles´ Rockballade „Music“ oder „Seaside“ von Freddy Mercury und „I`m a train“ aus der Feder von Albert Hammond und Mike Hazelwood. Beim klanggewaltigen Spiritual „The Battle of Jericho“ fühlten sich die Zuhörer wie mit hineingenommen in den Eroberungssturm auf die kanaanäische Stadt. 

In Blöcken von Chormitgliedern heiter bis nachdenklich anmoderiert, lebte das Programm von bewusst gesetzten starken Kontrasten. Dabei brachte Dirigent Dombrowski das Ensemble auch mächtig in Bewegung. So etwa bei Ilja Panzers choreographiertem „Sometimes I wish“, bei dem sich afrikanisch anmutende Klänge mit groovigen Jazz- und Gospelharmonien mischten. Oder auch bei „Ronda Catonga“, einem temperamentvollen Volkslied aus Uruguay, pfeifend und rhythmisch klatschend intoniert.

Mit Trinkliedern erwies Vox Musica auch dem Genius loci seine Reverenz und feierte stimmgewaltig Bierkultur und Braukunst. In einer Art Pausen-Flas(c)hmob stimmten Tenöre und Bässe ein Hoch auf den Hausherren an. Mit „Es lebe, es lebe Glaabsbräu-Bier“ nach der Melodie von Pasquale Thibaut lieferten die Männer von Vox Musica eine überschäumende Hommage an den heimischen Gerstensaft. Es war sozusagen die Vertonung des gesprochenen Dankes, den die Vorsitzende des Chores, Sandra Rillox, zu Beginn der drei Konzerte für die Öffnung des Sudhauses an das Unternehmen Glaab gerichtet hatte.  (Tobias Schwab)
 



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